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03.05.2018 Selbstständigkeit gewünscht?

Hegen Sie den Gedanken sich selbstständig zu machen oder haben Sie die Chance sich an einem Unternehmen zu beteiligen?

Der eigene Herr und Meister zu sein und zu entscheiden was wann und wie mit wem gemacht wird ist ein reizvoller Gedanken. Um diesen Schritt zu machen gibt es einige grundlegende Überlegungen, die man sich vorgängig machen muss. Gemäss Statistik überleben nur drei von vier Neugründungen die ersten zwei Jahre.

Darum folgende drei Grundüberlegungen:
- Bin ich der Unternehmer, kann ich mich selbst einschätzen?
- Wie sieht das realistische, wirtschaftliche Umfeld aus?
- Bin ich bereit einige Jahre viel zu arbeiten und dabei vielleicht wenig zu verdienen?

Weitere wichtige Fragenstellungen:
- Warum will ich selbstständig werden und welche Ziele verfolge ich?
- Welche besonderen Fähigkeiten habe ich, um aus eigener Kraft das Geschäft am Markt zu etablieren?
- Wie nachhaltig ist mein Netzwerk für meine Geschäftstätigkeit und wie gehe ich auf Mitmenschen zu?
- Wie hoch sind meine finanziellen Reserven?
- Wie denkt mein Umfeld über meine Pläne?
- Wie gut ist mein Businessplan? Hält er einer Prüfung von Experten stand?
- Welche Alternativen habe ich, falls sich alles anders als erwartet entwickelt?

Eine Selbstständigkeit kann durch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens oder durch eine Neugründung erfolgen. Beide Möglichkeiten bieten Chancen und Risiken, die gut abgewogen werden müssen. Oft gelingt es mit einer Übernahme rascher im Markt wieder Fuss zu fassen und erfolgreich zu agieren. Anderseits muss bei einer Neugründung ein grosser Aufwand in den Aufbau eines Kundenstammes betrieben werden.
Lassen Sie sich von einer branchenkundigen Vertrauensperson beraten. Diese kann Ihnen Chancen und Risiken aufzeigen und diese einschätzen. Nach einem wohlüberlegten, positiven Entscheid: gehen Sie die Schritte in die Selbstständigkeit mit grosser Konsequenz und Überzeugung. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen.
28.02.2018 Welches Personalmarketing betreiben Sie?

Sie betreiben kein Personalmarketing? Unsinn, jedes Unternehmen betreibt Personalmarketing. Dies ist wie bei der Kommunikation: Anstelle von „Man kann nicht nicht kommunizieren“ kann man auch sagen: „man kann nicht nicht Personalmarketing betreiben“. Mit allen bewussten oder unbewussten Massnahmen gegenüber den eigenen Mitarbeitenden und am Markt erzielen wir eine Wirkung – dabei wird sie nicht in jedem Fall zum gewünschten Bekanntheitsgrad beitragen.

Personalmarketing ist mit dem klassischen Produkte- oder Dienstleistungsmarketing zu vergleichen. Das Unternehmen hat zum Ziel, sich mit internen und externen Massnahmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Damit wird auch das angestrebte Image kommuniziert. Ein positiv wahrgenommenes Image bringt verschiedene interessante Wirkungen: die Mitarbeitenden identifizieren sich mit „ihrem“ Unternehmen, sie sind motiviert und bereit, eine professionelle Leistung zu erbringen.

Es wird unterschieden zwischen internem Personalmarketing (zu den eigenen MA):
Investitionen in diesen Bereich können folgende Vorteile haben:
  • Loyale, engagierte und motivierte Mitarbeitende
  • Dienstleistungsorientierte Qualitätsarbeit
  • Erhalt von Know-how, geringere Fluktuation
  • Positives Image als attraktiver Arbeitgeber. Dieses Bild wird nach aussen getragen und verbreitet so einen positiven Bekanntheitsgrad.

  • Primäres Ziel des externen Personal-Marketings ist es, die besten Mitarbeitenden zu gewinnen. Dazu einige Massnahmen:
  • „Verkaufen“ Sie Ihr Unternehmen den Bewerbenden
  • Zeigen Sie die Herausforderungen der entsprechenden Stelle auf
  • Erläutern Sie die positiven Seiten und Chancen der Stelle
  • Falls Sie eine Absage erteilen, geben Sie nachvollziehbare Feedbacks
  • Betreiben Sie den Rekrutierungs- und Selektionsprozess zügig
  • Arbeiten Sie mit Profis zusammen.

  • Es herrscht ein Fachkräftemangel. Dieser wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Im Selektionsprozess hat das Unternehmen zahlreiche Gelegenheiten, sich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Wir unterstützen Sie dabei.
    16.01.2018 Swisscom-Störung
    Leider sind wir schon wieder von der Störung bei der Swisscom betroffen. Dadurch sind wir teilweise telefonisch nicht erreichbar. Versuchen Sie es trotzdem oder schreiben Sie uns ein Mail, dann rufe ich Sie zurück.
    Vielen Dank für Ihr Verständnis, ich freue mich auf Ihren Kontakt.

    Etwas stürmische Grüsse
    Hansruedi Brunner
    30.10.2017 Nachfolge schon geregelt?

    Ein Unternehmensverkauf/Nachfolgeregelung kann kompliziert und aufwendig sein und ist in einer Unternehmerlaufbahn meist ein einmaliges Ereignis.

    Es gibt verschiedene Gründe für den Verkauf bzw. eine Nachfolgeregelung für ein Unternehmen. Egal, was der Grund dafür ist – Pensionierung, veränderte private oder geschäftliche Umstände oder die Weitergabe in der Familie – vergewissern Sie sich, dass Sie alle Optionen berücksichtigt haben und eine wohldurchdachte Entscheidung treffen.

    Die Entscheidung, das eigene Unternehmen zu verkaufen bzw. weiter zu geben, ist in den meisten Fällen ein langer Prozess. Oftmals fällt es den Inhabern schwer, sich von ihrer Firma zu trennen, in die sie sehr viel Arbeit und Herzblut investiert haben. Mit der Firma ist ein grosser emotionaler Wert verbunden. Bedenken Sie alle Konsequenzen, bevor Sie Ihr Unternehmen auf den Markt bringen.

    Die Kosten eines Unternehmensverkaufs bestehen nicht nur aus Beratungsgebühren, Notariatskosten und Werbung. Wenn sich der Verkauf verzögert oder sich der Verkäufer nicht mehr zu 100% auf das Geschäft konzentriert, kann durchaus ein erheblicher Schaden entstehen.
    Es ist daher entscheidend, dass Sie sich beim Verkauf Ihrer Firma nicht auf "Experimente" einlassen, sondern professionell vorgehen und Ihre Ziele genau definieren. Bereiten Sie die Schritte gut vor und erkundigen Sie sich:

    1. Verkaufs-oder Nachfolgeentscheidung abwägen und entscheiden
    2. Was ist meine Firma wert? Was ist massgebend?
    3. Was beeinflusst den Wert meiner Firma?
    4. Ist die Rechtsform meiner Unternehmung sinnvoll?
    5. Welche Steuer- und Erbfolgen sind zu beachten?
    6. Wie sind Vertraulichkeit und Diskretion zu regeln?
    7. Welche Unterlagen werden vom Interessenten benötigt?
    8. Was wollen Käufer wissen?
    9. Wie läuft der Verkaufsprozess ab?

    Wir unterstützen Sie mit Augenmass und professionell. Sie profitieren von unserer (Branchen-)Erfahrung sowie unseren Erkenntnissen aus von uns erfolgreich begleiteten und abgeschlossenen Nachfolgeregelungen oder Verkäufen.
    26.09.2017 Was macht eine guten Führungsperson aus?

    Reicht ein fundiertes Fachwissen um erfolgreich zu führen? Nein, der Chef muss nicht der beste Fachmann sein. Um im Beruf erfolgreich zu agieren, sind auch die viel zitierten Soft Skills mindestens genauso wichtig.

    Was ist mit den Soft Skills gemeint? Da gibt es verschiedene Definitionen und Studien. Oft werden die Soft Skills mit „Sozialer Kompetenz“ als Synonym verwendet. Dieser englische Ausdruck wird wörtlich mit „weichen Fähigkeiten“ übersetzt. Wobei das Wort „weich“ etwas irreführend ist, können doch den Soft Skills zugeordnete Worte auch sehr „hart“ empfunden werden. Zum Beispiel im Zusammenhang mit Durchsetzungswillen, Selbstbewusstsein oder Leistungsbereitschaft. Es beinhaltet all jene Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, die über das reine Fachwissen hinausgehen. Oder: Wie gehen wir miteinander und uns selber um?

    Welche Soft Skills brauchen Führungskräfte? Die werden auch durch die unterschiedlichen Ausgangslagen der Generationen beeinflusst. So braucht es in der Führung „junger Menschen“ mit flachen Hirarchien, ausgesprochene Fähigkeiten in der Kommunikation, in der Kritik- und Teamfähigkeit sowie ein starkes Selbstwertgefühl. Dadurch gelingt es jedoch gemeinsam Ziele sowie den Sinn und Zweck der Arbeit zu definieren. Dies ist die Basis um eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft abzurufen. Dabei kommt es immer auf die Situation und Aufgabe drauf an, welche Soft Skills entscheidend sind. So kann ein grosses Durchsetzungsvermögen auf Baustellen absolut von Vorteil sein, in einem Privatgarten ist eher das Einfühlungsvermögen gefragt.

    Daraus ist abzuleiten, dass es ideale Führungspersonen schwer haben. Einerseits brauchen sie analytische Fähigkeiten wie auch ein strategisches und unternehmerisches Denken. Sie sind inspiriert und offen für Veränderungen, beeinflussen den positiven Wandel und gehen diesen aktiv an. Dabei kommt eine offene Haltung gegenüber dem Mitmenschen sowie seine Motivationsfähigkeiten besonders gut zum Tragen. In all diesen Situationen vergisst er nicht, sich selbst im Spiegel zu sehen und dabei mit einem Lächeln auf die nächsten Mitmenschen zuzugehen.

    Wahrlich eine Herkulesaufgabe. Kaum verwunderlich, dass es nur wenige schaffen. Es lohnt sich immer wieder an sich zu arbeiten. Wir wünschen dabei viel Erfolg.

    Hansruedi Brunner
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    admin | last update: 03.05.2018
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